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Wasserkraft: Eine der ältesten erneuerbaren Energiequellen
Grundlagen der Wasserkraftnutzung
Die Leistung eines Wasserkraftwerks hängt grundsätzlich von der Wassermenge
und der Fallhöhe ab. Als Fallhöhe wird der an einem Wasserkraftwerk
auftretende Unterschied zwischen dem Oberwasser (Staupegel) und dem Unterwasser
(Turbinenauslauf) bezeichnet. Physikalisch betrachtet nutzt man bei der Wasserkraft
die potentielle Energie des Wassers. Dabei wird diese zunächst in kinetische
Energie und dann in mechanische Energie umgewandelt, die zum Antrieb des Stromerzeugers
genutzt wird. Die Wasserkraft gehört
damit zu den regenerativen Energiequellen. In vielen Fällen stellt die Wasserkraftnutzung
eine wertvolle erneuerbare Energiequelle dar. Wasserkraftwerke erweisen sich
aufgrund fehlender Emissionen gegenüber Kraftwerken mit fossilen Energieträgern
(Kohle, Erdöl, Gas)
und Kernkraftwerken als ökologisch sehr vorteilhaft, wenn sie sorgfältig,
unter Beachtung
ökologischer Vorgaben, an den Standort angepasst sind. |
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Grundsätze ökologisch verträglicher
Wasserkraftnutzung
Der Bau und Betrieb von Wasserkraftanlagen muss stets unter dem Aspekt des Natur- und
Gewässerschutzes erfolgen. Ökologisch verträgliche Anlagen müssen den Anforderungen
der Durchgängigkeit entsprechen, d.h. naturnahe Fischauf/abstiegshilfen müssen vorhanden
sein und eine bestimmte Mindestwassermenge muss eingehalten werden. Eingriffe in das
naturräumliche Umfeld sind zu vermeiden, Gewässerökologie und Fischschutz müssen
sichergestellt und verbessert werden. |
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