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| Das Praterkraftwerk wurde als unterirdisches Kraftwerk im Flussbett der Großen Isar errichtet.
Das Entnahmebauwerk befindet sich am orographisch linken Flussufer (Westen) kurz
oberhalb des Praterwehres und der Verbindungsbrücke zur Praterinsel. Die Druckrohrleitung
der Anlage verläuft im Anschluss an die Wasserentnahme innerhalb des Flussbettes
unterhalb der derzeitigen Sohle. Die Trasse verläuft durch den linken Bogen der Inneren
Maximiliansbrücke und unterhalb der Sohlstrukturen der sich stromab anschließenden
Kaskaden. Das Krafthaus selber befindet sich ebenfalls am linken Flussufer unterirdisch
unter der letzten Kaskadenstufe. Das Abflussgeschehen der Isar wird in diesem Bereich am
Pegel München (Fluß-km 145,9) überwacht und erfasst. |
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| Zentraler Gesichtspunkt der Wasserkraftanlage ist eine vollständige Einbindung in
die gegebenen baulichen und naturräumlichen Strukturen, um eine negative Beeinflussung
oder Veränderung sowohl im Endzustand als auch in der Bauphase zu minimieren.
Aufgrund der unterirdischen Konzeption des Kraftwerksbaus konnten die optischen
Auswirkungen auf ein Minimum beschränkt werden, lediglich im Bereich des
Einlaufbauwerkes und des Zugangsschachtes zum Krafthaus sind dauerhaft sichtbare
Eingriffe in den Bestand erforderlich. Alle anderen Bauteile sind entweder unterirdisch und
damit im Endzustand nicht wahrnehmbar angeordnet bzw. bei Einbauten im Isarbett befinden
sich diese unter der Wasserlinie des Mindestabflusses und können somit optisch nur erahnt werden. Dadurch werden auch die historischen und denkmalrelevanten Brücken- und
Uferbefestigungsstrukturen im Bereich des Praterkraftwerks nicht gestört oder beeinträchtigt.
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