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Isarplan
Planung
Die Isar im Stadtgebiet: Ein Wildfluss in einer Millionenstadt

Seit dem Mittelalter wurden unter anderem Wassermühlen durch die Wasserkraft der Isar angetrieben. Um hierfür einen gleichmäßigen Wasserstand sicherzustellen, wurde in München das Wasser in kleinere Kanäle abgeleitet. Die Kanäle dienten als Stadtbäche auch der Versorgung der Bevölkerung mit Brauchwasser und zur Bewässerung der Gräben vor den mittelalterlichen Stadtmauern. Ab 1806 wurde damit begonnen, die Ufer zu befestigen und den Fluss zu kanalisieren, damit dieser sich weiter in das Flussbett eingrub und so die Gefahr durch Hochwässer, die verstärkt im Sommerhalbjahr auftreten, verringert wurde. Diese sommerlichen, rasch auftretenden Hochwasserereignisse sind typisch für das Abflussverhalten der Isar. Weitere umfangreiche, regulierende Maßnahmen wurden seit dem Frühjahr 1906 durchgeführt, um die Wasserkraft zur Erzeugung elektrischer Energie zu nutzen. Mitte der 80er Jahre folgte die Kehrtwende, und es gab Bestrebungen, die Isar im Stadtgebiet in einigen Abschnitten wieder aus ihrem Korsett zu befreien und zu renaturieren.
Ein Unternehmen der SWM München GmbH
und Green City Energy GmbH.